27 Jahre - Gospelchor Together

St. Elisabeth und Hubertus - Neuss Reuschenberg

Lange haben wir nach einem Namen gesucht, der uns selbst, unserer Musik, unserem Miteinander und unserer Botschaft gerecht wird. Und ausgewählt haben wir schließlich das Einfachste, Schönste und Treffendste, was möglich war:

Und dazu stehen wir. Denn die Übersetzung ins Deutsche reicht uns in diesem Fall nicht aus. Together ist mehr, ein "Wirgefühl". Together in seiner gesamten Bedeutungsvielfalt ist unsere selbstgestellte Aufgabe, ist unser Auftrag, ist unsere Verpflichtung, und Together meint nicht nur uns. Es ist Programm, es bezieht die Menschen ein, die uns zuhören, die sich angesprochen fühlen, die ahnen, vielleicht wissen, dass der einzelne in dieser globalen und entemotionalisierten Welt ohne Gemeinschaft sehr leicht verloren geht. Ja, wir waren zusammen, redlich von Anfang an. Es begann im Jahre 1991. Auf Initiative von Wolfgang Schmidt, dem langjährigen Organisator des Chores, versammelten sich einige musikalische Laien, die mit Engagement und frohen Herzen, mit sozialem Interesse und viel Freude bereit waren, einen Chor zu gründen. Dieser Chor allerdings sollte sich deutlich im Liedgut, wie in der Darbietung von einem typischen Kirchenchor unterscheiden und dennoch der Kirche und ihren traditionellen Werten nahe stehen. Pastor Bouwmans gab dem Chor in Neuss, in der Elisabeth-Kirche, eine Heimat und ein Zuhause, und er baute dabei nicht auf Sand. Schon nach wenigen Monaten war eine beachtliche Anzahl von Liedern erarbeitet und soweit einstudiert, dass sich der Chor der Öffentlichkeit vorstellen konnte. Was erhofft, nicht aber so schnell zu erwarten gewesen war, war geschehen. Wir waren zusammen. Ein gelebtes Miteinander.

Aus einer Idee war ein Treffen geworden.

Aus dem Treffen eine Gemeinschaft.

Aus der Gemeinschaft waren Sänger geworden.

Aus den Sängern Freunde und aus den Freunden ein richtiger Chor, ein Gospelchor.

Zu einer positiven regionalen Resonanz in der Öffentlichkeit gesellte sich bald eine Überregionale. So z.B. in Berlin, Frankfurt, Leipzig, Dresden, Köln, Düsseldorf oder auch in Baden-Baden. Stets versucht der Chor authentisch zu sein und den eigenen Enthusiasmus auf das Publikum zu übertragen. Und in diesem Zusammenhang ist dem Chor schon viel Liebes und Anerkennendes gesagt und mitgeteilt worden. Aber das größte Kompliment war immer die sichtbare Freude der Menschen, die eher gleichgültig und teilnahmslos irgendeine Darbietung erwartet hatten, die dann aber ergriffen und mitgenommen, getragen, berührt und glücklich nach Hause gingen.